ENGERSER CONVENT e.V
DER Heimatverein in Engers

aktueller Vorstand
am "Grauen Turm" in Engers.
Gerd Bonenberger
Claudia Röder
Josef Kretzer
Conny Feuerpeil
Günther Esch
nicht im Bild: Kurt Kaulartz, Otto Schall
Verein Engerser Convent e.V. vor großen Aufgaben
Mit dem alle zwei Jahre stattfindenden großen barocken Fest, dem „ENGERSER CONVENT“, hat sich der gleichnamige Heimatverein nicht nur regional eine guten Namen gemacht. Zu jeder Veranstaltung reisen viele barockbegeisterte Gäste aus weiten Teilen des Landes nach Engers, um hier ein künstlerisch hoch stehendes Fest zu erleben, aber auch um vergangene prachtvolle Ausstattung und Inszenierung auf sich wirken zu lassen.
Mit dem nun neu gewählten Vorstand geht der Verein intensiv an die Vorbereitung der nächsten Veranstaltung im Jahre 2011.
Eine Vorbereitungsgruppe ist bereits seit Wochen dabei, das Programm neu zu gestalten und noch mehr künstlerisch hochwertige Programmpunkte in den Ablauf einzuplanen. Für das barocke Fest „Engerser Convent 2011“ konnte als künstlerischer Leiter Boris Weber gewonnen werden. Der Schlosshof soll künftig ausschließlich den Konzert- und Theaterdarbietungen und dem „barocken“ Flanieren vorbehalten bleiben, während der Markt auf den Plätzen und in den Straßen vor dem Schlosshof eingerichtet wird. Der Schlosshof soll dazu mit barocken Pavillons, Sitzgruppen und Kübelpflanzen ausgestattet werden.
Der Markt soll eine deutliche Ausweitung erfahren, sowohl in der Alten Schlossstraße als auch in der vorderen Martinskirchstraße und auch der Marktplatz soll hierfür besser genutzt werden.
Die szenische Darstellung ‚Die Vertreibung des Kurfürsten’ wird zweigeteilt. Sie spielt, wie auch bisher im Jahre 1794. Während am ersten Tag am Hofe des Kurfürsten üppige Feste gefeiert werden, steht der zweite Tag ganz unter der Bedrohung der anrückenden Franzosen.
Die beliebte historische Gerichtssitzung, denn Engers war seit dem Erhalt der Stadtrechte im Jahre 1357 Gerichtssitz, wird künftig auf der Bühne im Schlosshof stattfinden und die Bühne vor dem Alten Rathaus, ebenso wie die gesamte Festmeile, soll den Straßenkünstlern vorbehalten bleiben.
Für die Spielszenen ‚Kurfürst’ und ‚Gerichtssitzung’ wird Josef Kretzer wieder die Texte schreiben und Boris Weber übernimmt die Regie.