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„Barock am Rhein – Historischer Convent Engers“

 

 

 

 

 

Barock am Rhein – Ein Fest für die Sinne

 

Großes Kulturprogramm und viel Lob für den Veranstalter 

Mit dem Barockfest am 20. u. 21. August 2011 in -Engers wurden alle Erwartungen übertroffen. Das Wetter spielte mit und auch die erwartete Besucherzahl wurde erreicht.

Der große Aufwand, den die barocke Ausrichtung des Festes erfordert, zahlt sich aus. Dazu zählen die aufwendige Dekoration der Straßen und die Gestaltung des Schlosshofes einschließlich der neu gestalteten Bühnenbilder. Hierfür zeichneten Paul Otto Schall und seine Helferinnen und Helfer sich verantwortlich, die in monatelanger Arbeit die Vorbereitungen getroffen haben.

Das zusammengestellte Programm konnte sich auch sehen lassen: insgesamt 12 Konzerte im Saal der Diana in Schloss Engers und auf der Bühne im Schlosshof konnten besucht werden und teilweise standen die Zuhörer noch in großer Traube vor der geöffneten Tür zum Dianasaal, weil der Platz drinnen nicht ausreichte. Auf dem gesamten Festgelände waren 9 Künstler und Gesangsgruppen unterwegs, ein sehr gut beschickter Handwerkermarkt mit ca. 40 Ständen lud zum „Lustwandeln“ ein.

Klavierkonzerte mit Young-Choon Park mit Stücken aus der Barockzeit, Gesangskonzerte mit Silke Hartstang, thematisch zusammengestellt über die Reisen des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus und Annette Postel aus Edenkoben, die insgesamt viermal mit ihrer Operncomedy die Zuhörer begeisterte. Das Barockorchester „Vierfarbensaxophon“ sorgte am Samstagabend wieder für einen vollen Schlosshof und auch der Musikverein Kölbingen war mit zwei Platzkonzerten und den festlichen Einzügen des Kurfürsten und dem Abschlussumzug der Teilnehmer voll eingebunden. Auch das barocke Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Martin mit Otto Linn (Orgel), Katharina Fölster (Gesang) und Elisabeth Kampe (Violine) fand viel Zuspruch und große Anerkennung. Die Spielszenen um den „Kurfürsten Wenzeslaus“, das „Gerichtsspiel“, die „Pestprozession“ als auch das Höhenfeuerwerk (gezündet von dem Engerser Pyrotechniker Sebastian Bender) trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Die Rückmeldungen der auswärtigen Besucher für das Programm und das gesamte Erscheinungsbild der Veranstaltung sind überschwänglich: „tolle Atmosphäre, viel Unterhaltung!“ Die engagierten Künstler, die aus Hamburg, Bremen, Karlsruhe, Trier und anderen Städten aus der Republik anreisten, waren ebenso voll des Lobes. Der Tenor ihrer Aussagen war: ein Fest mit einer solchen Authentizität, bei dem aber auch alles stimmte und zueinander passte, hätten sie noch nicht erlebt.

Insgesamt kann gesagt werden, dass mit diesem Barockfest im Norden von Rheinland-Pfalz für Neuwied und seinen Stadtteil Engers ein Glanzlicht gesetzt wurde, dass auch touristisch Früchte trägt.

  

 

 

 

 

 

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