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Engerser Convent e. V. - Engers ist unsere Heimat 

Und das sind unsere Planungen: 

 - Barock am Rhein 2013

  - Spätrömischer Burgus

Oberhalb des Spazierweges am Rhein, in der Nähe der Rheinkapelle, liegen die stattlichen Überreste eines spätrömischen Burgus. Sie wurden leider, mit Zustimmung des Bauamtes der Stadt Neuwied und mit Zustimmung des Denkmalschutzes, durch eines der Terrassenhäuser überbaut.

Dieser Burgus steht auch in engem Zusammenhang mit dem Weltkulturerbe Limes. Denn als, ca. 260 n. Chr. der Limes überrannt wurde und der Rhein wieder die Grenze zum römisch besetzten Gallien auf der linken Rheinseite wurde, errichteten die Römer rechtsrheinisch diese Kleinfestungen, die so genannten Burgi. Sie waren als Schiffslände gebaut und in ihnen wurde noch weiter, wie auch schon zu Limes-Zeiten, Handel mit den Germanen betrieben. Die Zeit der Errichtung fällt unter die römische Herrschaft von Valentinian I. (364 – 375). Um ca. 400 wurde er zerstört. Jedoch die noch vorhandenen Mauern sind die besterhaltenen von allen anderen Burgi am gesamten Rhein.

Wir wollen dieses Denkmal aus der Römerzeit wieder in den Blickpunkt der Bevölkerung rücken. Deshalb soll ein Modell des Urzustandes, in verkleinerter Form von ca. 1 m x 1 m, in Bronze gegossen, am Rhein aufgestellt werden. Derzeit bemühen wir uns um die Finanzierung. Eine ortsansässige Bank hat bereits einen bedeutenden Betrag zugesagt, aber das reicht noch nicht aus und wir hoffen, dass die rheinland-pfälzische Stiftung Kultur uns einen weiteren Zuschuss gewährt.

Bei der Vorstellung dieses Projektes sind wir beim Oberbürgermeister der Stadt Neuwied auf viel Zustimmung gestoßen und uns wurde auch Unterstützung zugesagt bei der Aufstellung der Skulptur in der Böschung am Rhein. 

  - Zuweg zum Rheinsteig zwischen Feldkirchen und Sayn

Der Premium-Wanderweg ‚Rheinsteig’ ist eine Erfolgsgeschichte. Er fügt sich nahtlos ein in die ‚Tourismusstrategie 2015’ des Landes Rheinland-Pfalz. Nur leider driftet er in Feldkirchen ab in Richtung Westerwald, um dann von Rengsdorf aus bei Sayn wieder in die Nähe des Rheins zu gelangen. Ein Weg von ca. 42 km.

Sowohl die Neuwieder Innenstadt, als auch der Stadtteil Engers werden weiträumig umgangen.

Aus diesem Grunde wollen wir, am Rhein entlang, einen ‚Zuweg’ zum Rheinsteig einrichten, damit die Wandergäste auch die Möglichkeit nutzen können, die Innenstadt von Neuwied und Engers zu erkunden. Bei ca. 10.000 Wandergästen, die jährlich auf dem Rheinsteig unterwegs sind, glauben wir, dass etwa die Hälfte der Wanderer den ca. 15 km langen Zuweg nutzen wird. Die Wahl bleibt den Wanderern überlassen, aber die ca. 5.000 Touristen würden der Innenstadt und Engers gut tun. 

  - Planetenweg zwischen Engers und Neuwied

Unser Engerser Beigeordneter Jürgen Moritz hatte vor Jahren die gute Idee zwischen Engers und Neuwied, am Rhein entlang, einen ‚Planetenweg’ einzurichten. Leider sind im Laufe der Jahre die Informationstafeln abhanden gekommen und der Weg fiel der Vergessenheit anheim.

Wir wollen ihn wieder neu errichten. Es gibt ca. 100 solcher Planetenwege in der Bundesrepublik und sie erfreuen sich eines regen Zuspruchs. Sie informieren anschaulich über die Planeten und sind jeweils touristische Anziehungspunkte.

Von Seiten des Landes wird eine solche Maßnahme gefördert und die Städte, die solche Wege eingerichtet haben, haben darüber hinaus interessante Finanzierungswege gefunden, die auch bei uns angewandt werden könnten. 

  - Wahrzeichen Wasserturm

Als Engers im Jahre 1970 zur Stadt Neuwied kam, gingen auch alle städtischen Engerser Bauwerke auf die neue Stadt über. So auch der Engerser Wasserturm. Die technischen Bauwerke wurden auf die Stadtwerke übertragen. Der damalige Geschäftsführer der Stadtwerke wollte sich vom Wasserturm trennen und verkaufte ihn für 1 DM.

Lange Jahre haben wir uns bemüht die Adresse des Eigentümers heraus zu finden. Mit Hilfe der Stadtwerke ist uns dies gelungen. Nun soll der Turm wieder in Engerser Hände kommen. Derzeit bemühen wir uns, zusammen mit dem Bürgerverein und dem Ortsbeirat eine Basis zu finden, wie das Ganze, organisatorisch und finanziell, gemeistert werden kann.

Wir plädieren für die Errichtung einer Stiftung, der dann diejenigen, die ein besonderes Interesse am Erhalt zeigen, beitreten können.

Der Wasserturm ist ein Bauwerk, das unseren Ort prägt und wir sollten alle Kraft aufwenden, um eine gemeinsame und akzeptable Lösung zu finden. Für eine dauerhafte Nutzung würde sich u. E. die spätere Einrichtung eines Museums zum Thema ‚Wasser’ anbieten. Auch für solche Vorhaben stehen Mittel aus dem Landeshaushalt zur Verfügung, doch wir sind realistisch, dass es bis dahin noch ein weiter Weg sein wird. Aber es ist ein Ziel, dass wir ansteuern sollten, denn auch hier spielt der Tourismus wieder eine Rolle.

Feldkirchen hat seinen ‚Wasserpark’, in Neuwied befindet sich das ‚Deichmuseum’, die Stadtwerke planen die Errichtung eines ‚Deichstadtweges’ zwischen Neuwied und Engers. Da würde ein Museum, das sich ebenfalls mit dem Thema Wasser beschäftigt, gut zu passen. 

Aber wir wollen eins nach dem anderen tun. Die Aufgaben gehen uns sicher nicht aus, doch die angestrebten Ziele lohnen sich für unser liebenswertes Engers. 

 

Engerser Convent e.V. | Info@EngerserConvent.de